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  • Willkommen in der Wissenschaft: Hausarbeiten in der Gruppe entwickeln als transformative Erfahrung (32 Kommentare)

    • Kommentar von Stefanie auf 19. Dezember 2019

      Es ist der Eile geschuldet, dass der Grundgedanke dieses Fazit-Absatzes nur zur Hälfte vorhanden ist. Eigentlich wollten wir zum Schluss noch einmal das Ineinandergreifen unterschiedlicher ‚Arenen‘ befürworten, in denen Studierende schreiben, Schreiben lernen und durch Schreiben ihre wissenschaftliche (oder fachliche) Sozialisation vorantreiben. Überfachliche Arrangements durch Leute wie uns sind keineswegs überflüssig, aber sie ersetzen nicht fachliche Lehr-Lern-Arrangements, in denen Studierende fachlich schreiben. Nicht zu vergessen Freundschaften, Arbeitsgruppen, private oder unbeleistungspunktete Verhältnisse, in denen Studierende lesen, schreiben, diskutieren und sich kritisch mit dem Leben als schreibende*r Akademiker*in auseinandersetzen … Marko und ich hatten Zahnräder im Kopf, die ineinandergreifen …

      Kommentar von Stefanie auf 19. Dezember 2019

      Das Bild ist womöglich erläuterungsbedürftig. Marko und ich haben ja viel darüber gesprochen, warum das Seminar als sozialer Raum so wichtig war, und dabei auch viel gekritzelt. Uns würde interessieren, wie Ihr diese Darstellung versteht …

      Kommentar von Barbara auf 20. Dezember 2019

      Die Erwartungen der Studierenden könnte man stärker komprimieren und ohne Zitate darstellen, die finde ich wenig überraschend.

      Kommentar von Barbara auf 20. Dezember 2019

      Das finde ich interessant und als inhaltliche Frage ausbauenswert! Man könnte auf so eine Hoffnung ja auch mit der Ansage reagieren, dass es keinen Sinn hat, Hausarbeiten zu Themen zu schreiben, die einen nicht interessieren, und dass, wenn man in seinem Fach nicht genug Themen findet, die einen interessieren, man dann vielleicht im falschen Fach ist.  

      Kommentar von Barbara auf 20. Dezember 2019

      Finde ich redundant und unnötig, s. oben.

      Kommentar von Barbara auf 20. Dezember 2019

      Auch hier würde ich, wie oben, weniger Akzent auf O-Ton-Zitate legen und , wenn möglich, mehr inhaltlich dazu sagen, welche Methoden als hilfreich empfunden werden.

      Kommentar von Barbara auf 20. Dezember 2019

      Schöne Formulierung!! Handelnlernen auf einem neuen Planeten.

      Kommentar von Stefanie auf 22. Dezember 2019

      Hier noch ein Versuch zu visualisieren, was in einem Seminar wie dem unseren passieren kann, das als ‚Probebühne‘ oder ‚Werkstatt‘ für die Arbeit an Texten konzipiert ist, die dann im Fach anerkannt (= erstmal anständig benotet, ggf. sogar mit Anerkennung gelesen) werden sollen:

      Kommentar von Stefanie auf 22. Dezember 2019
      Kommentar von Nils auf 8. Januar 2020

      Ich finde das gar nicht erläuterungsbedürftig, sondern sehr gelungen. Die Abbildung verstehe ich so, dass das eigenen Schreibprojekt mit den Anliegen der einzelnen Person eingebettet sein sollen in einen größeren sozialen Rahmen, in dem das Schreibprojekt von anderen gelesen, bewertet, diskutiert werden kann. Ich biete eine ganz ähnliche Veranstaltung an, für die ich diese Abbildung größtenteils übernehmen könnte.

      Kommentar von Nils auf 8. Januar 2020

      Je nach Fach gibt es aber oft nicht die Möglichkeit, sich unbegrenzt Themen für die Hausarbeit auszusuchen. In der Biologie zum Beispiel gibt es oft eine Reihe an bearbeitbaren Themen. Da ist es schon fast gegeben, dass immer jemand ein Thema abkriegt, das für diese Person weniger interessant ist.
      Dazu kommt, dass nach intensiver Bearbeitung eines Themas das Interesse am Thema oft sinken kann. Die Frage, wie man damit umgeht, sich mit einem uninteressanten Thema auseinander zu setzen, bleibt dadurch sehr relevant.

      Kommentar von Nils auf 8. Januar 2020

      Ich finde, dieser Kommentar macht deutlich, wie wertvoll es ist, wenn in Fächern grundsätzlich die Möglichkeit gegeben ist, das Thema selbst zu wählen, sobald man ausführlichere Abhandlungen (wie Hausarbeiten) schreiben muss. In stark quantitativ geprägten Fächern ist es oft durch das Aufnehmen von bestimmten Daten eingeschränkt, welche Themen überhaupt bearbeitet werden können (siehe meinen Kommentar zu 26 oben). Doch nur weil die Rahemnbedingungen das Aussuchen eines Themas nicht hergeben, löst sich das Problem der fehlenden Motivation ja nicht auf.
      Ich fände es allerdings spannend, wenn diese einzelne Aussage (von der ich vermute, dass sie relativ pauschal auf alle Fächer zutrifft) nach SoTL-Herangehensweise mal erforscht würde. Ist es tatsächlich so, dass der Schreibprozess einfacher wird, wenn die Themen selbst gewählt werden können?

      Kommentar von Nils auf 8. Januar 2020

      Ein spontaner Gedanke in Richtung SoTL: Dies ist ja in etwa sowas wie ein quantitativer Ansatz an die Auswertung von studentischen Freewriting-Texten. Ich stelle es mir spannend vor, ein Säulendiagramm der am häufigsten benutzten Begriffe zu sehen. Welche Begriffe taucht bei 12 von 12 Studierenden auf? Welche Begriffe, die im Seminar zentrale Themen sind, tauchen nur bei 1 von 12 Studierenden auf?

      Kommentar von Nils auf 8. Januar 2020

      Ich bin grundsätzlich nicht ganz sicher, wie ich mit den O-Tönen umgehen soll. Einerseits erlauben sie einen spannenden Einblick in das Denken einzelner Studierenden. Andererseits sind sie sehr subjektiv, als Feedback auf konkrete Fragen von den Autor*innen dieses Textes formuliert, und vermutlich nicht repräsentativ für andere Studierende in der gleichen Situation. Im folgenden Abschnitt werden vier Kommentare genannt, es gab jedoch 12 Studierende im Kurs, von denen eine Studentin den Kurs nur suboptimal nutzen konnte. Was sagen mir diese vier Kommentare dann wirklich?
      Mindestens würde ich vorsichtig mit Formulierungen wie „Die folgenden Zitate belegen“ sein, da ich vermute, dass sie lediglich in Auszügen eine Ansicht bestätigen, mann daraus jedoch nicht verallgemeinern kann und sie dadurch weder das Erreichen noch das Verfehlen eines Seminarziels belegen können. Oder?

      Kommentar von Nils auf 8. Januar 2020

      Insgesamt finde ich das Angebot dieses Seminars toll und Studierenden einen Resonanzraum zu geben, gerade zu einer Zeit, in der sie diesen nicht haben, kann für viele Studierende eine wertvolle Ergänzung zum Studium sein.
      Aufbauend auf meinem Kommentar zu 51 möchte ich allerdings anmerken: „Unser Seminar hat gezeigt, was Studierende brauchen“ ist eine sehr starke, aber mit Vorsicht zu genießende Aussage. Ich glaube „Unser Seminar hat einen Einblick gegeben, was Studierenden helfen kann“ wäre vorsichtiger und treffender, da es sich ja nur um eine Stichprobe von 11 Studierenden handelt.

      Kommentar von Nils auf 8. Januar 2020

      Das finde ich einen wirklich wertvollen und für weitere Diskussionen wichtigen Punkt, der auch ganz im Sinne des LitKom-Projektes an der Uni Bielefeld ist: Inwieweit ist die fachliche Begleitung notwendig, um Schreiben zu lernen? Was kann getan werden, um die verschiedenen „Arenen“ (aus Stefanies Kommentar oben) auch mit Bezug zum Fach aufrecht zu halten? Diese Frage gilt vor allem für Hausarbeiten während des Studiums. Für Abschlussarbeiten zum Beispiel vermute ich, dass grundsätzlich ein soziales Netz gegeben ist, in dem die Arbeit entwickelt wird (Postdocs und Professor*innen können Fragen klären und Feedback auf Entwürfe geben). Bei Hausarbeiten, vor allem in der vorlesungsfreien Zeit, ist dies nicht immer gegeben. Wird dadurch der Schreibprozess bei Hausarbeiten nicht von disziplintypischen Schreibprozessen losgelöst und stellt dadurch ein stärker künstliches Schreibformat dar? Vielleicht wären Seminare wie dieses hier im Fach eine gute Möglichkeit, um dieses Problem zu lösen.

      Kommentar von Erhan auf 9. Januar 2020

      Kleiner Tippfehler: „eingehol“ 

      Kommentar von Erhan auf 9. Januar 2020

      Dieser Satz unterstützt die vorige, angekündigte Idee nicht ganz („Die Portfolios der Teilnehmenden zeigen, dass einzelne Methoden offenbar gut auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten waren“). 

      Kommentar von Erhan auf 9. Januar 2020

      Dieser Kommentar wurde schon mal oben zitiert.  

      Kommentar von Erhan auf 9. Januar 2020

      Es ist richtig, dass es keinen Algorithmus gibt, der den Schreibprozess reibungslos oder automatisch machen würde. Allerdings gibt es in den einzelnen Fächern oft klare Konventionen (denkt an „Ratgeberliteratur“). Ich bin mir nicht sicher, ob dieser der Schreibprozess so „frei“ ist, wie hier beschrieben ist. Es wäre schön, die Faktoren, die die Studierende in puncto Schreiben „ziehen“ und „bilden“ zu erfragen. Zum Beispiel: wie nehmen die Studierende die Konventionen im Fach wahr? Wie sieht der Prozess der Anpassung aus?  

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      Was heißt das? Sollte der Prozess dort durchgeführt oder darüber geredet werden?
       

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      [ in den Formen des Genres Hausarbeit]
      Warum speziell in diesen Formen und wieso Plural „Formen“?

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      [ausmachen] kommt mir sehr stark vor
       

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      [Vorbereitung der Materialbearbeitung]
      Was heißt das? Darunter kann ich mir nichts Konkretes vorstellen.

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      [Anwesenheitsnotwendigkeit]
      Lustiges Wort. Warum nicht Pflicht?

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      [bestimmte Anforderungen und Gegebenheiten des Arbeitsprozesses beim Schreiben von Hausarbeiten sichtbar und greifbar zu machen]
      Z. B.?

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      Was heißt das? Verstehe ich nicht.

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      Das raunt aber sehr. Nur was es sagt, ist mir weniger klar.

      Kommentar von Oli auf 17. Januar 2020

      Das ist ein Allgemeinplatz und unterstellt, dass das (häufig) nicht der Fall ist. Stimmen tut’s natürlich trotzdem – ist ja ein Allgemeinplatz.

      Kommentar von Anna G.-B. auf 17. Januar 2020

      Mich würde eure Begründung interessieren, wieso es aus eurer Sicht gerade diese beiden Elemente sind – zumal ihr oben ja viele Fragen formuliert habt. Wieso sind es bspw. nicht Methoden und/oder Zwischendeadlines?

      Kommentar von Anna G.-B. auf 17. Januar 2020

      Ich kann mich Nils voll und ganz anschließen. Ich habe zuerst ganz interessiert auf die Abbildung geguckt, bevor ich den Text gelesen habe, und finde sie auf Anhieb sehr verständlich. Mir fehlt jedoch im weiteren Text die transparente Bezugnahme darauf, wie ihr die einzelnen Unterpunkte (Probebühne, Feedback, Kooperation) umgesetzt habt, weil die Begriffe teilweise nicht wieder aufgegriffen werden.

      Kommentar von Anna G.-B. auf 17. Januar 2020

      Ich kann mich Barbara anschließen, zumal mie noch immer die Frage aus der Einleitung vor Augen ist „was bringt eigentlich mehr…“? Ich merke, dass ihr die einleitenden Fragen gar nicht so sehr aufwerft, um sie zu beantworten. Vielleicht sind mir die Zitate auch deshalb hier etwas zu, naja, irgendwie oberflächlich. Ich kriege nur einen ungefähren Eindruck, was die Teilnehmenden mitnehmen (können).

  • Vorschläge fürs Kommentieren (8 Kommentare)

    • Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      Vor allem das, was gerade jetzt beim Lesen auffällt!

      Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      So bspw. aus dem eigenen fachlichen Hintergrund heraus.

      Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      bzw. dort das markierte unter einem bestimmten Gesichtspunkt zur Diskussion zu stellen

      Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      „dies zugestanden, bedeutet das dann nicht auch, dass…“

      Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      Hier diskutieren Beat Döbeli Honegger und Michael Hielscher ihr flipped conference Konzept, dass sie im Rahmen der GMW-Jahrestagung 2014 umgesetzt haben:

      http://2014.gmw-online.de/272/

      Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      Hier bspw. zur Grundgesamtheit und Herkunft einer Stichprobe, zur Itemkonstruktion und Kategorienbildung…

      Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      Wie meinen wir das?

      Kommentar von Frank Meyhöfer auf 25. Juni 2019

      Dies bezieht sich nicht zuletzt auf die Möglichkeit, dass Autor*innen auf Kommentare zu ihren Beiträgen direkt antworten können – so wie hier geschehen.

Quelle:https://schreibenlehren.de/all-comments/